Pfarrkirche in Johanniskirchen
(Foto: Steinbeißer)

Unsere Wanderung beginnt mit dem Besuch der Pfarrkirche St. Johannes d. Täufer in Johanniskirchen.

Diese zählt zu den bedeutendsten Anlagen der Spätgotik (1477). Die unteren vier Geschosse des Turms stammen aus der romanisch-gotischen Übergangszeit (um 1300 wird man nach den Gliederungen durch „Deutsches Band“ und Rundbogenfries seine Entstehung annehmen dürfen.)

Die Kirche ist ein Saalbau mit schönem, gleichmäßig figuriertem rautenförmigen Netzrippengewölbe, dessen Rippen von Rundbögen getragen werden. Wir finden eine moderne Einrichtung unter Verwendung alter Figuren vor.
 

Der Weg führt anschließend nach Dummeldorf, wo wir in Richtung Guteneck abzweigen. Oben angekommen eröffnet sich uns ein herrlicher Blick über das obere und untere Sulzbachtal. Ein Besuch der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Guteneck ist hier obligatorisch. Dieses Kleinod wurde im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts errichtet und liegt in der Nähe eines ehemaligen Herrensitzes, von dem kaum noch Spuren zu sehen sind.


Wallfahrtskirche Guteneck
(Foto: Altbauer-Roithner)

Die Anlage ist ein einfacher Saalbau, mit einem Chorjoch, das von einem Netzrippengewölbe gedeckt ist und dessen Rippen auf phantasievoll gebildeten Wandkonsolen aufruhen. Das zweijochige Langhaus ist flach gedeckt. Der sehenswerte spätgotische Schreinaltar von 1500 birgt die kostbarste Plastik unseres Raumes, nämlich eine Predellagruppe aus der Salzachgegend.
 
Wir begeben uns dann nordwestlich durch den Wald nach Lapperding, biegen am Ortsrand rechts ab und gelangen so nach Windbaising. Weiter geht es durch den Ort bis zur Teerstraße „Oberbubach - Johanniskirchen“. Diese überqueren wir und wandern weiter über Schuhöd (zwei Möglichkeiten, s. Skizze!) zur Straße, die wieder zurück nach Johanniskirchen führt. (Dauer der Wanderung ca. zwei Stunden.)